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Zum Thema:

In Bezug auf eine Rechtsschutzversicherung gibt es eine Reihe von wichtigen Aspekten, die man wissen sollte. Im Rahmen dieses Beitrags müssen grundlegende Fragen hinsichtlich der Rechtsschutzversicherung geklärt werden, wie: Was ist eine Rechtschutzversicherung? Welche Streitigkeiten können durch die Rechtsschutzversicherung abgedeckt werden? Wer kann bei einer Rechtsschutzversicherung versichert werden? Was ist im Schadensfall zu tun?

Freitag, 11.12.2015, 17:38:21 Uhr

Echte Kosten von Werkverträgen

Die wahren Kosten, die bei der Vergabe von Werkverträgen entstehen, werden oft unterschätzt.

Betriebsräte und Personalmanager sollten versteckte Risiken aufdecken können, werden aber häufig nur unzureichend in die Entscheidungen einbezogen. Immerhin: In manchen Unternehmen gibt es dazu bereits funktionierende Vereinbarungen und Arbeitsstrukturen, zeigt der neue „Trendbericht Werkverträge“ der Hans-Böckler-Stiftung.

Was Unternehmen nicht selbst erledigen wollen oder können, geben sie gerne an Fremdfirmen ab. Dass dahinter bisweilen die Absicht steckt, Löhne zu drücken und Mitbestimmung zu umgehen, ist kein Geheimnis. „Überraschend viele Werkverträge“ ließen sich „als rechtlich problematisch einstufen“, konstatierten Wissenschaftler der Universitäten Duisburg-Essen, Chemnitz und Darmstadt kürzlich in einer von der Stiftung geförderten Studie. So erklärte fast jeder zweite von 96 befragten Managern, in deren Betrieb Werkvertragsarbeitskräfte tätig sind, dass diese auch oder sogar ausschließlich von Führungskräften des eigenen Betriebs angewiesen und kontrolliert würden. Dabei dürfen das nach der Rechtsprechung der Arbeitsgerichte in einem legalen Werkvertragsverhältnis ausschließlich Führungskräfte des Werkvertragsunternehmens tun.

Doch oft genug geht auch die Kalkulation auf Kostenvorteile durch Werkverträge gar nicht auf: Die Vergabe von Werkverträgen basiere häufig auf einer „Milchmädchenrechnung“, schreibt Jan-Paul Giertz im Trendbericht. Denn den vermeintlichen Ersparnissen stünden versteckte Kosten und Risiken gegenüber, betont der Sozialwissenschaftler.

Die Unternehmer verwiesen häufig nur auf die vordergründigen Ausgaben, etwa die Höhe der Entgelte für Beschäftigte. Andere Kostenfaktoren, die erst durch die Vergabe an Fremdfirmen entstehen, würden dagegen leicht übersehen. Auch der Verlust von Kompetenzen, der sich durch die Auslagerung an Dritte ergibt, könne Konsequenzen haben; vor allem dann, wenn Kernbereiche des Geschäfts aus der Hand gegeben werden.

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